FUNK TAXI MEISSEN GmbH

Vertragsverlängerung


Die FUNK TAXI MEIßEN GmbH (früher Funk Taxi Meißen iG) wird seit 2005 über das Callcenter von DTS vermittelt.


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Wir kommen wie gerufen! - Taxi Meißen

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Mit Service zum Erfolg

Am 08. Februar 1992 gründeten 6 allein fahrende Taxiunternehmer der Stadt Meißen die Funk-TAXI Meißen IG. Ab diesem Tag wurden nach der Wende wieder Taxifahrten über eine Zentrale in Meißen vermittelt. Zum einen geschah das aus der Not heraus, da die meisten Taxibetriebe noch nicht über einen Festnetzanschluss verfügten, zum anderen bestand der feste Wille, die nach der Wende ungeordneten Verhältnisse im Taxigewerbe zu verbessern und unserer Kundschaft einen zuverlässiger Partner anzubieten.
Die Vermittlung der Taxifahrten übernahmen ein Sicherheitsdienst und später der örtliche Energieversorger, die jeder ihre eigene Notrufzentrale betrieben. Leider stellte sich mit der Zeit heraus, dass diese Telefonzentralen zu der gleichen Zeit Ihre Spitzenzeiten hatten wie unsere Kunden ein Taxi benötigten, sodass die Vermittlung der Taxiaufträge keine Priorität hatte. Unsere Kunden mussten oft lange warten bis ihre Fahrtwünsche überhaupt aufgenommen wurden. Die Taxen standen in der Zwischenzeit am Taxistand und bekamen eckige Räder. Die damals 10 Taxiunternehmen mit 10 Taxis und 17 Fahrern wollten sich damit dem inner schlechter werdenden Service nicht zufrieden geben.

So blieb uns im Jahr 2002 nichts weiter übrig als eine eigene Zentrale zu gründen. Es musste Technik angeschafft und Disponenten ausgebildet werden. Durch die Übernahme von Anrufsammeltaxi- und Anruflinienbusdienstleistungen der Meißner Verkehrsgesellschaft wurde die Ertragslage verbessert.
Die weitere Verbesserung des Service konnte zum Teil durch unsere Zentrale erreicht werden, sodass die Akzeptanz unter den Kunden stetig stieg. In verkehrsschwachen Zeiten, in denen die Zentrale nicht besetzt war, wurde die Vermittlung über Anrufweiterschaltung realisiert. Es stellte sich aber heraus, dass die Quälität der Vermittlung durch die Weiterleitung der Kundenaufträge in ein ständig wechselndes Dienstfahrzeug, sehr unterschiedlich war und es sogar zu Manipulationen von Fahraufträgen kam.
Auch die immer schwerer werdende wirtschaftliche Lage in der Bevölkerung der letzten drei Jahre, die weiter steigende Kosten sowie die damit zurückgehende Auftragslage, waren der Anlass, sich Gedanken über andere Möglichkeiten zur Qualitätsverbesserung zu machen.

Die Mehrzahl der Mitglieder der Funk-TAXI Meißen IG wollte im Jahr 2003 durch ein besseres Erscheinungsbild von Personal und Fahrzeugen sowie einer besser durchgeführten Dienstleistung die Ertragslage ihrer Unternehmen erhöhen.
So wurde im September 2003 eine einheitliche Dienstkleidung für Fahrer und Unternehmer im Dienst eingeführt. Bemerkenswert ist noch zu erwähnen, dass 80% aller Unternehmer von Anfang an dafür waren, trotz der damit verbundenen Kosten.
Von anderen Berufskollegen zunächst belächelt, von der Kundschaft vom ersten Tage an akzeptiert, von Touristen und anderen Gästen unserer tausendjährigen Stadt Meißen erhielten wir großes Lob. Das Konzept gab uns Recht und der Erfolg stellte sich ein:
In Hotels, Gaststätten und Arztpraxen genügt ein freundlicher Gruß und der Gast oder Patient stellte fest ... „aha! Mein Taxi ist da.“.
Dass es nicht immer einfach war, dem Fahrpersonal die Notwendigkeit dieses Schrittes klar zu machen, kann sich jeder vorstellen. Aber durch konsequentes Einschreiten gegen Verstöße, und wenn es gar nicht anders ging auch durch Strafen, haben wir erreicht, dass die Dienstkleidungsordnung von allen Fahrern eingehalten wurde. In Gesprächen mit unserer Kundschaft wird uns außerdem bestätigt, dass diese Dienstkleidung nicht nur praktisch, sondern auch richtig chic ist.
Damit hatten wir aber noch nicht alle Probleme gelöst. Für den 24stündigen Betrieb der Vermittlungszentrale hätte weiteres Personal eingestellt werden müssen. Das wiederum hätte die Kosten der angeschlossenen Taxiunternehmen enorm in die Höhe getrieben. So suchten wir nach einer anderen Lösung.
Auf der internationalen Taximesse im November 2004 in Köln besuchte unser Vorsitzender Andreas Herper auch den Stand der Firma DTS Taxi Service GmbH Leipzig. Es kam zu einem interessanten Gespräch mit dem Geschäftsführer Hans-Jörg Brauer, in dessen Folge die Idee der Fremdvermittlung durch die DTS Taxiservice GmbH von unseren Mitgliedern aufgegriffen und lebhaft diskutiert wurde.
Die anfängliche Skepsis, die sich aus den negativen Erfahrungen der früheren Fremdvermittlungen ergaben, konnten u. a. nach einem Besuch in Leipzig und bei den Lüdenscheider Kollegen, die schon seit Längerem von Leipzig betreut werden, ausgeräumt werden. So fand der Vorstandsvorsitzende der Lüdenscheider Taxi e. V. nur anerkennende Worte für die Kollegen in Leipzig, dass wir zu der Erkenntnis kamen, mit der DTS Taxiservice GmbH den richtigen Weg zu gehen. Durch die Umstellung unseres offenen Bündelfunks auf Datenfunk geht es in den Taxis nun ruhiger zur Sache. Unsere Kunden werden nicht mehr akustisch durch die Fahrtenvermittlung belästigt und unser Personal kann sich auf seine Haupttätigkeit, das Fahren, konzentrieren. Durch diese Aspekte hat sich die Quälität unserer Disposition verbesserte. Ohne den Partner DTS Taxiservice GmbH hätten wir es wahrscheinlich nicht erreichen können.
Nach einigen Verhandlungen kam es Anfang Mai 2005 zur Unterzeichnung des Dienstleistungsvertrages zwischen der Funk-TAXI Meißen IG und DTS Taxiservice GmbH Leipzig.
Im September 2005 wurde der Betrieb mit der neuen Vermittlung aufgenommen.

Andreas Herper